Zwischen Fülle und Loslassen – Was Litha mich 2026 gelehrt hat
- 21. Juni
- 3 Min. Lesezeit
Ein persönlicher Neuanfang zur Sommersonnenwende
Wenn ich ehrlich bin, hätte ich nicht gedacht, dass mein nächster Beitrag fast ein Jahr auf sich warten lassen würde.
Die letzten zehn Monate waren geprägt von Dingen, die außerhalb dieser kleinen Welt hier stattgefunden haben. Es waren Monate, in denen ich mich gesundheitlich und persönlich mit Themen beschäftigen musste, die meine gesamte Aufmerksamkeit gefordert haben. Deshalb wurde es hier still.
Mein Blog war in dieser Zeit jedoch nie vergessen.
Immer wieder habe ich an varus mysticstore gedacht. An die Blogbeiträge, die ich noch schreiben wollte. An die Ideen, die in Notizbüchern, Entwürfen und Gedanken darauf warteten, irgendwann umgesetzt zu werden.
Doch manchmal verlangt das Leben von uns, einen Schritt zurückzutreten.
Manchmal müssen wir Kraft sammeln, bevor wir weitergehen können.
Und manchmal besteht Wachstum nicht darin, immer weiterzumachen – sondern darin, sich die Zeit zu nehmen, die man braucht.

Was ist Litha?
Wenn du neu bei varus mysticstore bist und mehr über die Ursprünge, Bräuche, Rituale und die Geschichte von Litha erfahren möchtest, findest du hier meinen ausführlichen Grundlagenartikel:
Dort erfährst du mehr über die Sommersonnenwende, traditionelle Mittsommerbräuche, die Bedeutung des Sonnwendfeuers und die Verbindung zu Midsommar in Schweden.
Heute möchte ich jedoch über einen anderen Aspekt sprechen.
Der längste Tag des Jahres ist auch ein Wendepunkt
Die meisten Menschen verbinden die Sommersonnenwende mit Licht, Wärme, Lebensfreude und Wachstum.
Und natürlich gehört all das zu Litha.
Die Natur steht in voller Blüte. Kräuter tragen ihre stärkste Kraft in sich. Die Tage sind lang und die Sonne schenkt uns ihre ganze Wärme.
Doch mitten in dieser Fülle liegt eine stille Wahrheit verborgen:
Ab heute werden die Tage wieder kürzer.
Fast unbemerkt beginnt die Sonne ihren Rückzug.
Für mich macht genau das die Sommersonnenwende so besonders.
Litha erinnert uns daran, dass nichts für immer bleibt.
Nicht die Dunkelheit - aber auch nicht das Licht.
Jeder Höhepunkt trägt bereits den Samen der Veränderung in sich.
Und vielleicht ist genau das eine der wertvollsten Lektionen, die uns die Natur schenken kann. 🌿
Was ich aus diesem Jahr mitnehme
Wenn ich auf die vergangenen Monate zurückblicke, dann sehe ich nicht nur die Herausforderungen.
Ich sehe auch die Dinge, die ich lernen durfte.
🌿 Heilung braucht Zeit.
🌿 Pausen sind kein Rückschritt.
🌿 Nicht jede Phase unseres Lebens muss produktiv sein.
🌿 Die Natur kennt keinen Zeitdruck – und wir eigentlich auch nicht.
🌿 Wachstum geschieht oft dort, wo es von außen niemand sehen kann.
Vielleicht war genau das meine persönliche Sommersonnenwende.
Nicht der Moment größter Aktivität, sondern der Moment, in dem ich erkenne, dass selbst die stillsten Zeiten Teil meines Weges waren.
Ein kleiner Impuls für Litha
Nimm dir heute einen Moment Zeit und frage dich:
✨ Worauf bin ich stolz?
✨ Was ist in den letzten Monaten gewachsen – auch wenn es niemand gesehen hat?
✨ Welche Kraft habe ich in mir wiedergefunden?
✨ Und welches Licht möchte ich in die kommende Zeit mitnehmen?
Manchmal liegt die größte Magie nicht darin, etwas Neues zu beginnen. Sondern darin, zu erkennen, wie weit wir bereits gekommen sind.
Zum Abschluss
Mit diesem Beitrag kehrt auch langsam wieder Leben hier her zurück.
Ich weiß noch nicht genau, wohin die Reise von hier aus führen wird.
Aber ich weiß, dass ich wieder Lust habe zu schreiben, zu lernen, zu entdecken und diesen Ort Schritt für Schritt weiter wachsen zu lassen.
Wenn du noch hier bist – oder vielleicht gerade erst hergefunden hast – dann freue ich mich, dass du da bist. :)
☀️💛
deine Vanessa





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